Spielekette Gruppenleiter

Stellt euch einmal vor, wir drehen die Zeit um zwei – drei Monate vor... Ihr habt endlich die JULEICA in der Tasche und die Sommerferien stehen vor der Tür und somit auch die Zeltlager, Ferienfreizeiten oder das MusikCamp...

Ihr seid gut vorbereitet, habt etliche Abende mit der Planung verbracht und freut euch darauf endlich loslegen zu Können.

Die Zelte stehen, eure Sachen sind verstaut... fehlen nur noch die Kids... und die Kommen, laut, in Scharen, wie die Heuschrecken... mal sehen ob ihr es hinkommt, einen Sitzkreis zu bekommen... (Rushour in Tokio)

Nach der Besprechungsrunde ist Freizeit angesagt, eigentlich dachtet ihr euch, ihr könnt euch ein wenig entspannen... nichts da: überall Kinder, die etwas von euch wollen. (Schreispiel)

Schon ein wenig angenervt erwartet ihr den Zeitpunkt, wo die Kinder ins Bett müssen, um endlich ein wenig Ruhe zu haben... aber nichts da: ein plötzlicher Platzregen macht euch einen Strich durch die Sache. Ihr sammelt alle Kinder ein und schickt sie ins Essenszeit... in der Hoffnung, daß alle reinfallen und trockene Füße behalten. (Sylt)

Aber das Wetter scheint doch noch Mitleid mit Euch zu haben. Am Morgen klart der Himmel auf, die Sonne scheint und ihr könnt euch wieder an die Arbeit machen. Der geplante Ausflug in den Zoo kann doch stattfinden und alle freuen sich tierisch darauf. (Afrikanisches Stehgreifspiel)

Auch dort habt ihr alles im Griff behalte: kein Kind ist verlorengegangen, die Tiere sind auch noch bei vollem Bewußtsein und vor Allem: die Kiddis sind müde und wollen schlafen. Eins ist natürlich klar, ohne gute Nacht Geschichte ist da nichts  zu machen. Da fällt euch doch glatt Rotkäppchen mal wieder ein. Oma, Jäger, Wolf

Endlich eingepennt... jetzt beginnt auch für euch die schöne Zeit. Zusammen mit den andern am Lagerfeuer sitzen, ein bißchen was grillen und endlich eine kalte Cola trinken... aber halt... es ist nur noch eine Flasche da ... nun beginnt das Drama seinen Lauf zu nehmen. (Griff zur Flasche)

Der nächste Morgen... einige Kinder fehlen und als ihr anschaut entdeckt ihr sie mit roten Pusteln auf der Nase im Schlafsack liegen... Quarantäne ist angesagt, sonst stecken sich die anderen Kinder auch noch an... (Mörderspiel im Gehen)

Der Rest der Woche läuft einigermaßen ereignislos ab... Der wenige Schlaf hinterläßt die ersten Spuren an euch Leitern... deshalb freut ihr euch auch, als die Eltern am letzten Zeltlagertag endlich auftauchen und ihre ebenso müden Kinder einsammeln... Großes Abschiedsgewinke und Händeschütteln und Tränen und so weiter... Natürlich geht mal wieder alles durcheinander. (Gordischer Knoten)

Die nächsten Tage verbringt Ihr ausschließlich mit schlafen und der Entscheidung so etwas nie wieder zu machen – bis die nächsten Sommerferien vor der Tür stehen...

-ENDE-