Öffentlichkeitsarbeit

Warum Öffentlichkeitsarbeit ?
Zielgruppen
Formen der Öffentlichkeitsarbeit
Inhalte von öffentlicher Werbung
Kleine Werbepsychologie
Tipps für die Zusammenarbeit mit Zeitungen

 



Warum Öffentlichkeitsarbeit ?

Öffentlichkeitsarbeit bietet die Möglichkeit der Selbstdarstellung einer Jugendgruppe, eines Vereines oder einer Institution. Man macht sich über Presseartikel, Plakate oder einem Tag der offenen Tür bekannt und entwickelt hoffentlich Interesse an der Arbeit. Im idealsten Falle lassen sich so Fürsprecher für die eigene Arbeit gewinnen, die Rückhalt und Unterstützung bieten, sei es im ideellen oder im finanziellen Rahmen.
Insbesondere bei konkreten Veranstaltungen und Programmpunkten ist es hilfreich „Werbung“ zu schalten, damit neue Teilnehmer gefunden werden oder ein großes Publikum gezogen werden kann.

 

Zielgruppen

Bevor es zu konkreter Öffentlichkeitsarbeit geht, muss die Zielgruppe, die angesprochen werden soll, klar sein. Eltern und Politiker spricht man anders an als Kinder oder Jugendliche. Weitere Zielgruppen könnten sein:

  • Mitglieder, Besucher
  • „Geldgeber“ / Investoren
  • Öffentlichkeit / Gesamtbevölkerung
  • Päd. Mitarbeiter / Fachmänner

 

Formen der Öffentlichkeitsarbeit:

  • persönliche Gespräche
  • Brief / Rundbrief
  • Zeitungsartikel
  • Broschüre / Flyer
  • Plakate
  • Info-Stand
  • Demo
  • Ausstellung
  • Tag der offenen Tür
  • Stellwand / Leporello
  • Fest installierter Schaukasten
  • Homepage
  • Rund-E-Mails
  • aktuelle Informationen in sozialen Netzwerken

 

Inhalte von öffentlicher Werbung

Es gibt eine hilfreiche Eselsbrücke, die man für die Vorbereitung von Werbeplakaten, Flyern oder Pressemitteilungen nutzen kann:

Die sechs W´s

  • Wer? (… Jugendgruppe XY, Jugendzentrum, Träger & Institutionen)
  • Was? (… wird angeboten)
  • Wann? (… findet die Veranstaltung statt? … sind regelmäßige Treffen?)
  • Wo? (… findet die Veranstaltung statt? … trifft man sich? … kann man weitere Informationen erreichen?)
  • Wie? (… soll ein Ziel erreicht werden? … ist der Ablauf der Aktion XY geplant?)
  • Warum? (… soll man dort mitmachen? … soll man dort hinkommen?)


 
Kleine Werbepsychologie

A - Attention - Aufmerksamkeit erregen (tolle Überschrift, gutes Layout, animiert, den Artikel zu lesen)

I - Interest - aus kurzzeitiger Aufmerksamkeit dauerhaftes Interesse machen ( die ersten Sätze müssen verständlich sein, bewirken Interesse)

D - Desire - zwischen Sache (Anliegen) und Person (Leser) wird eine direkte Verbindung hergestellt, dass ein Bedürfnis wachruft. Dem Leser muss klar sein, dass es eine direkte Auswirkung auf IHN hat

A - Action - dieses Bedürfnis in Handeln überleiten (konkrete Forderungen und Ideen, konkrete Einladungen oder Hinweise auf Aktionen)

 

Tipps für die Zusammenarbeit mit Zeitungen

In der Zusammenarbeit mit regionalen Zeitungen ist es sehr wichtig, einen festen (wenn möglich hauptamtlichen) Redakteur als Ansprechpartner zu haben. Dieser kennt dann schon die Hintergründe der Institution oder Gruppe und muss nicht jedes Mal ausführlich informiert werden.
Oft ist es möglich selber Pressemitteilungen zu schreiben. Dazu sollte man sich im Vornherein bei der Zeitung über Abgabetermine und den Redaktionsschluss informieren. Einige Redakteure erwarten ein gewisses Format der Ausschreibungen, etwa Zeichengröße, Randabstände etc.
In den eigenen Artikeln sollte neutral geschrieben werden. Statt „wir“ oder „uns“ steht die übergeordnete Gruppe. „Wir laden zum Sommerfest ein“ = „Jugendgruppe XY lädt zum Sommerfest ein“ …